Worauf muss ich bei einem Eierkocher achten?

Bevor du dich für einen Eierkocher entscheiden kannst, gilt es zunächst einige wichtige Fragen zu klären.
 

  • Anzahl der Eier: Wichtig ist, dass der Eierkocher die richtige Größe hat. Wohnst du alleine oder zu zweit, lohnt sich ein Modell was nur zwei bis vier Eier fasst. Wir haben Geräte mit bis zu acht Eiern getestet. Diese empfehlen sich dann eher für die Großfamilie oder zum Brunch mit Freunden und Familie.
     
  • Härtegrad: Bei Eierkochern ohne elektronische Härtegradeinstellung wird dieser durch die Menge des hinzugefügten Wassers reguliert. Wenn du allerdings Eier in unterschiedlicher Härte möchtest, wird es da schon schwieriger. In diesem Fall bist du gut mit einem Modell mit elektronischer Härtegradeinstellung beraten.
     

Material: Je nach Verarbeitung und dem verwendeten Material gibt es hier große Unterschiede. Von günstigem, dünnwandigem Kunststoff bis hin zu hochwertigem Edelstahl ist alles zu haben. Nachteil bei den Edelstahl-Eierkochern: die Modelle im Test heizen sich sehr stark auf.

In diesen Kategorien haben wir die Eierkocher auf die Probe gestellt

  • Qualität: Dabei wollten wir wissen wie gut das Gehäuse und Zubehör verarbeitet ist. Auch die Sicherheit des Verschlusses und der Stand wurden bewertet.
     
  • Handhabung: Wie einfach lassen sich die Eierkocher reinigen? Sind sie leicht und kompakt oder doch eher sperrig? Außerdem haben wir einen Blick in die Bedienungsanleitung geworfen und wollten wissen, wie praktisch sich die Handhabung der Geräte gestaltet.
     
  • Ergonomie: Wie laut ist der Eierkocher im Betrieb und wie nervtötend gestaltet sich der Signalton nach dem Kochvorgang? Reicht die Kabellänge aus oder brauchst du eine Verlängerung? Auch potenzielle Gefahrenquellen wie ein heißer Griff und die Dichtigkeit während des Betriebs haben uns interessiert.
     
  • Kochzeit: Eins vorab: Mit einem Eierkocher geht es nicht unbedingt schneller als beim Eierkochen mit einem Kochtopf. Je nach Gerät musst du auf ein Ei zwischen 10 und 16 Minuten warten. Da ist der Kochtopf doch meist deutlich schneller, dafür aber auch nicht so komfortabel.

Die Eierkocher mussten sich jeweils mit einem und drei Eiern unter Beweis stellen

Unser Testsieger: Cloer 6070 kommt hochwertig und leistungsstark daher

Der Eierkocher 6070 von Cloer verfügt über eine elektronische Härtegradregulierung. Auf dem lauten Drehrädchen, was sich leider nicht besonders leise bedienen lässt, ist sogar eine extra Einstellung fürs Pochieren eingezeichnet. Der Sockel besteht fast vollständig aus Edelstahl, was jedoch auch dazu führt, dass sich dieser ziemlich stark aufheizt und du beim Betätigen des Netzschalters darauf achten musst, dass du dir nicht die Finger verbrennst. Auch der Griff des Eiereinsatz heizt sich stark auf, sodass selbst mit einem Küchenhandtuch schnelles Arbeiten gefragt ist.

Der An-/Ausknopf befindet sich in der Mitte des Drehreglers, der mehrere Unterstufen hat. Der transparente Deckel ist aus stabilem Kunststoff gefertigt. Eigentlich sollte der Messbecher laut Beschreibung über einen Eierstecher verfügen, dieser fehlt jedoch bei unserem Modell – wir vermuten einen Produktionsfehler. Der Cloer Eierkocher braucht mit 15:30 Minuten für die drei Eier nur knapp eine Minute länger als für ein einzelnes. Im Eiereinsatz finden bis zu sieben Eier Platz. Mit 44 Dezibel (dBA) ist er einer der leiseren Eierkocher im Test.

Schwerer Eierlieferant mit umständlicher Reinigung

Durch die Rillen auf der Unterseite des Eiereinsatzes lässt sich der Cloer Eierkocher jedoch nicht ganz so einfach reinigen. Für die Entkalkung wird hier Essigwasser oder der Durgol Entkalker empfohlen. Die Bedienungsanleitung ist in vier Sprachen verfasst, ausführlich, bebildert und verständlich. Leider ist der Cloer 6070 Eierkocher der schwerste Testkandidat, das gibt etwas Punktabzug. Der Deckel und die Schale für die Eier lassen sich einfach greifen, heizen sich allerdings auf.

Fazit: Der Cloer ist unser Testsieger geworden, weil er sehr gut verarbeitet ist und eine äußerst präzise Härtegradeinstellung zulässt. Du kannst die Eier mit ihm zudem auch dämpfen. Er ist zwar der schwerste Eierkocher, weiß allerdings seine Vorzüge gekonnt in Szene zu setzen. Dafür bekommt er von uns 7,8 von 10 Punkten.

Preis-Leistungs-Sieger: Der Savisto Eierkocher – leicht, kompakt und schnell

Beim Einstecken in die Steckdose fängt der Savisto erst einmal an Radau zu machen. Nach dem Drücken des Netzschalters beruhigt er sich und brodelt fröhlich bei circa 45 Dezibel vor sich hin. Im Übrigen lässt sich der An-/Ausknopf nur schwer drücken. Die Griffe der Schale für die Eier finden wir knapp bemessen. Das erschwert das Herausheben der heißen Schale nach dem Kochen. Die Heizplatte besteht aus Edelstahl, der Rest des Geräts aus Kunststoff. Der Korpus inklusive Deckel wirkt nicht sonderlich hochwertig. Die Bedienungsanleitung ist übersichtlich aufgebaut und wir finden uns gut zurecht.

Bis zu sieben Eier passen in den kompakten und leichten Eierkocher. Die niedrigste Wattzahl im Test mit der schnellsten Kochzeit – das hat uns gut gefallen. Im Großen und Ganzen ist der Savisto Eierkocher simpel aufgebaut. Praktisch finden wir die Schalen für Omelett oder pochierte Eier. Sowohl bei dem einzelnen Ei als auch bei den drei Eiern wird das Ergebnis allerdings nur mittelhart bis hart. Leider dürfen hier die Einzelteile nicht in die Spülmaschine.

Fazit: Mit seinen gerade einmal 580 Gramm ist der Savisto ein echtes Leichtgewicht – dafür aber sehr standsicher. Sowohl das einzelne Ei als auch die drei Eier kocht er dir in unter 11 Minuten – das ist rekordverdächtig. Abstriche musst du hier allerding bei der Verarbeitung machen. Für diese klasse Leistung vergeben wir 7,7 von 10 Punkten und somit den zweiten Platz.

Weitere praktische Eierkocher aus unserem Test

Der Cloer Eierkocher ist dir zu teuer und der Savisto nicht gut genug verarbeitet? Dann haben wir hier noch acht weitere Eierkocher für dich zur Auswahl.

Severin Eierkocher EK3056 – relativ schnelle Kochzeit und guter Stand

Der „Severin EK 3056“ Eierkocher besteht komplett aus Kunststoff, wirkt aber trotzdem nicht schlecht verarbeitet. Bis zu sechs Eier finden in diesem Eierkocher Platz. Der Deckel schließt gut und der Severin ist standfest. Lediglich der schmale Plastikgriff für die Eierschale lässt sich nicht so gut mit Handschuhen oder einem Küchentuch greifen. An der Front findest du den Netzschalter, welcher sich jedoch nicht so leicht drücken lässt. Auf ein hart gekochtes Ei musst du hier 13 Minuten warten. Was uns überrascht hat, drei Eier kocht der Severin in 12:30 Minuten. Das haben wir nicht erwartet.

Wie bei allen Eierkochern des Tests sind auch hier schon nach dem ersten Gebrauch Kalkspuren auf der Heizplatte sichtbar. Schade! Der Messbecher hat auch hier eine Skala, die sogar in drei Sprachen (Englisch, Deutsch und Französisch) ablesbar ist. Wir finden jedoch den Signalton am Ende des Kochvorgangs ziemlich nervig. Zur Entkalkung wird hier Essigwasser empfohlen. Die Bedienungsanleitung ist knapp aber ausreichend und in zwölf Sprachen verfasst. Zusammen mit dem Savisto teilt sich der Severin den zweiten Platz mit 7,7 von 10 Punkten auf unserem Testtreppchen.

Arendo Eierkocher Sixcook – da wird einem warm ums Herz… ähh Ei

Der Eierkocher von Arendo ist klein und kompakt. Sein Sockel besteht aus Kunststoff. Der mittlere Teil ist mit Edelstahl verkleidet und der Deckel transparent. Der „Sixcook“ ist ein Eierkocher mit Warmhaltefunktion. Bevor diese genutzt werden kann, müssen die Eier jedoch zuvor kalt abgeschreckt werden. Außerdem wird die Warmhaltefunktion nur für hart gekochte Eier empfohlen. Deckel, Kocheinsatz und Messbecher dürfen in die Spülmaschine. Die Kochfunktion wird mittels Kippen des Schalters nach links gestartet. Wenn der Schalter nach rechts gekippt wird, aktivierst du die Warmhaltefunktion. Hier liegt die Kochzeit für ein Ei und die für drei genau gleich bei 13:45 Minuten.

Kurzes Kabel und umständliche Reinigung geben Abzüge

Der mitgelieferte Messbecher hat einen Ausgießer, was das Einfüllen von kaltem Wasser erleichtert. Das Wasser verdampft beim Kochen vollständig, der Sockel erwärmt sich jedoch ziemlich. Die Kabellänge ist mit 70 Zentimetern hier relativ kurz geraten – eine Steckdose sollte also in greifbarer Nähe sein. Die Reinigung des Eiereinsatzes ist hier etwas erschwert, da dieser von unten einige Einkerbungen und „Zacken“ hat. Bei manchen Eierkochern muss das Einstechloch nach oben und bei manchen nach unten zeigen. Beim Arendo solltest du die Eier mit dem Loch nach oben in die Schale einsetzen. Die Bedienungsanleitung ist in fünf Sprachen verfasst und verständlich.

Fazit: Die Warmhaltefunktion des Arendo hat uns besonders gut gefallen. Auch die Maße und das Gewicht des Sixcook haben uns überzeugt. Abzüge gibt es für das kurze Kabel und den aufgeheizten Sockel. In der Endwertung macht das 7,5 von 10 Punkten.

WMF Stelio Eierkocher – bedienfreundlich an der langen Leine

Der „WMF Stelio“ glänzt in unserem Eierkocher Test gleich in zwei Kategorien mit der Bestnote. Sowohl die Handhabung als auch die Ergonomie des hochpreisigen Eierkochers haben uns gut gefallen. Ein weiterer Vorteil: Das lange Kabel von fast einem Meter. Wenn du mehr über den Eierkocher aus Cromargan wissen möchtest, wirf gerne einen Blick in unseren WMF Eierkocher Einzeltest.

Steba EK 6 – relativ gute Verarbeitung ansonsten nur mittelmäßig

Der Steba Eierkocher hat zwar eine elektronische Härtegradeinstellung, diese ist allerdings nicht so präzise, wie die des Cloer. Die Bedienungsanleitung finden wir nicht so übersichtlich und schön gestaltet. Bevor du die Eier in den dafür vorgesehenen Träger stellst, müssen zunächst die „Eierbecher“ auf die jeweilige Stelle gesetzt werden. Diese wollen auch separat gespült werden und können leicht einmal verloren gehen. Der Mehrwert dieser Plastikteile erschließt sich uns nicht wirklich. Der Messbecher verfügt über keine Skala, weil immer dieselbe Menge Wasser eingefüllt werden muss.

Der Eierkocher wird über Drehen am Regler eingeschaltet. Danach hast du fünf Sekunden Zeit, um den gewünschten Härtegrad einzustellen. Dann piept das Gerät und der Kochvorgang beginnt. Den Hinweis aus der Bedienungsanleitung den Deckel mit dem Dampfloch nach vorne aufzusetzen, halten wir für nicht so durchdacht. Beim Öffnen des Deckels nach dem Kochen kannst du dich so leicht verbrühen, wenn du über das Dampfloch greifst. Nachdem die Eier fertig sind, piept der Steba erneut und springt dann automatisch in den Stand-by-Modus. Der Piepton, den er von sich gibt, ist nicht so unangenehm wie bei einigen anderen Modellen. Nach dem Kochen bleibt beim Steba noch ein wenig Wasser in der Schale zurück.

Kein gleichzeitiges Kochen von unterschiedlichen Härtegraden möglich

Laut Bedienungsanleitung darf das Programm nach Einstellung desselben nicht mehr verändert werden. Ein Eierkochen von mehreren Härtegraden zur gleichen Zeit ist so also nicht möglich. Der transparente Kunststoffdeckel lässt sich nicht so einfach anheben und auch die beiden Griffe auf dem Eierträger finden wir etwas klein und ungünstig platziert. Seitlich angebracht, wären sie durchaus praktischer. Der Steba Eierkocher braucht mit 15 Minuten für drei Eier nur wenige Sekunden länger als für ein Ei.

Fazit: Unserer Meinung nach sind die Eierbecher überflüssig beziehungsweise nicht schön anzusehen, sowas würde man sich nicht unbedingt auf dem Frühstückstisch wünschen. Die Griffe lassen sich verhältnismäßig schwer fassen. Dafür gefällt uns der Signalton besser als bei der Konkurrenz und auch die Standfestigkeit kann sich sehen lassen. Das gibt in unserer Wertung glatte 7 von 10 Punkten.

ProfiCook PC-EK 1139 – für pochierte Eier und Omeletts geeignet

Der Sockel des ProfiCook besteht aus Edelstahl und heizt sich während des Betriebs etwas auf. Das Gerät verfügt über ein blaues Hinweislämpchen, welches leuchtet, wenn der Eierkocher eingeschaltet ist. Die Eierschale bietet Platz für bis zu acht Eier. Somit ist der „EK 1139“ der Eierkocher mit dem großzügigsten Raum im Test. Mit dem ProfiCook kannst du außerdem bis zu drei pochierte Eier oder Omeletts machen. Dafür wird ein extra Kunststoffaufsatz mitgeliefert, dieser wird auf dem Eierträger platziert. Eine Skala für die Wasserangaben findest du auf dem Messbecher. Dort ist auch eine extra Kennzeichnung für die Omeletts zu finden. Eingeschaltet wird das Gerät mittels Drehen am Regler nach rechts. Mit fast 52 Dezibel ist er der lauteste Eierkocher im Test

Ein nerviger Signalton macht das Eierkochen zur Geduldsprobe

Die Plastikgriffe der Eierschale sind etwas klein und mit einem Geschirrtuch schwer zu greifen. Nach dem Kochen ertönt ein feueralarmähnlicher Signalton, der einen vom Küchenstuhl aufschrecken lässt. Wer vorher noch nicht richtig wach war, ist es spätestens jetzt. Mit aufgesetztem Deckel ist der Eierkocher relativ hoch, dafür aber schmal und beansprucht nicht sonderlich viel Platz im Schrank. Leider ist der ProfiCook mit fast einem Kilo ziemlich schwer.

Zur Entkalkung solltest du keinen Essig verwenden, sondern ein Mittel auf Zitronensäurebasis. Beim Kochen von einem Ei lässt sich der ProfiCook mit seinen knapp 16 Minuten reichlich Zeit. Dafür hat er aber drei Eier in gerade einmal 17 Minuten gekocht.

Fazit: Der zweitschwerste Eierkocher im Test mit dem zweitlängsten Kabel. Die Verarbeitung ist solide, nur die Kochzeit und die Lautstärke lassen zu wünschen übrig. Wir vergeben für den ProfiCook 6,6 von 10 Punkten.

Krups Eierkocher Ovomat F230-70 – ein rutschiger Eierlauf

Der Messbecher des Krups gleicht mehr einem Reagenzglas aus dem Labor. So fühlen wir uns auch, als wir das Wasser für den Test Milliliter genau abmessen. Der Kunststoff aus dem Deckel und Eiereinsatz bestehen, überzeugt uns nicht wirklich – das Material wirkt einfach billig. Dementsprechend fest sitzt dann auch der Deckel – nämlich gar nicht.

Der Ovomat kann die Eier sowohl kochen als auch warmhalten. Die Standfestigkeit des Krups lässt sehr zu wünschen übrig. Die angebrachten „rutschfesten Noppen“ lösen sich bereits nach wenigen Benutzungen. Der Sockel besteht aus Kunststoff und die Heizplatte komplett aus antihaftbeschichtetem Metall. Die Skala des Messbechers ist schlecht ablesbar, weil sie eingeprägt und nicht aufgedruckt ist. Der Drehregler lässt sich nur schwer verstellen und ganz nach links (also auf 0) geht er fast gar nicht. In der Mitte befindet sich die Warmhaltefunktion und rechts die Kochfunktion.

Wenn’s zur Pause klingelt ist das Ei fertig

Praktisch finden wir die Kabelaufwicklung, über eine solche verfügen jedoch auch einige andere Modelle, wie der WMF und Cloer. Wenn du nur ein Ei kochen möchtest, muss dies laut Bedienungsanleitung am Rand platziert werden. Eine Kontrolllampe zeigt an, dass das Gerät eingeschaltet ist. Die Bedienungsanleitung ist nicht schön gegliedert und wichtige Informationen müssen wir mitunter etwas suchen. Der Rand des Eierhalters ist relativ hoch, das hat den Vorteil, dass die Eier nicht rauskullern können. Dadurch lassen sie sich aber auch schwerer in ein anderes Gefäß umschütten. Der Signalton klingt wie eine Pausenklingel.

Fazit: Insgesamt sind wir vom Krups Eierkocher nicht so überzeugt. Seine Kochzeit ist zwar recht ordentlich aber die fehlende Standfestigkeit und die überwiegend fragwürdige Materialentscheidung fallen leider zu schwer ins Gewicht. Daher vergeben wir 6,6 von 10 Punkten.

Russell Hobbs [email protected] – überzeugt durch seine Standfestigkeit

Der Sockel des Russell Hobbs besteht überwiegend aus Edelstahl, welcher sich während dem Kochen ziemlich erhitzt. Die Eierschale hat seitliche Griffe und passt sehr gut auf die Wasserschale. Der transparente Deckel ist aus Kunststoff. An der Vorderseite findest du den Netzschalter. Die Eihärte wird über die Wassermenge bestimmt. Mit fast 50 Dezibel zählt der Russell Hobbs zu einem der lauteren Modelle. Am Ende der Kochzeit ertönt ein sehr schriller, unangenehmer Ton.

Mit dem Russell Hobbs kannst du bis zu drei Eier pochieren. Bei der Bedienung dieses Eierkochers kannst du nicht viel falsch machen. Die praktische Skala am Messbecher funktioniert bei unserem Test ziemlich gut. Besonders gut hat uns hier die Standsicherheit des Russell Hobbs gefallen. Die Bedienungsanleitung ist kurz und übersichtlich gestaltet und in vielen Sprachen verfasst. Beeindruckt hat uns auch die kurze Kochzeit von 15 Minuten bei drei Eiern im Vergleich zu einem Ei – nur fünf Sekunden länger. Lediglich das Kabel ist mit seinen 70 Zentimetern etwas knapp bemessen.

Fazit: Das kurze Kabel, das heiße Gehäuse und die verhältnismäßig hohe Lautstärke während des Kochens kosten den Russell Hobbs Punkte. Dafür kann er mit seiner Standsicherheit, der guten Bedienungsanleitung und seinen Maßen punkten. Die Endwertung beträgt hier 6,5 von 10 Punkten.

Clatronic EK3321 – Eier-Ufo mit langer Kochzeit

Das Gehäuse des Clatronic besteht aus Edelstahl. Der Griff und die Absetzung des Bedienfeldes hingegen aus Kunststoff. Die Heizplatte ist ebenfalls aus Edelstahl. Der Regler wirkt nicht sonderlich hochwertig, genau wie der Rest des Geräts. Der Deckel sitzt nicht fest auf dem Gerät - er lässt sich hin- und herschieben. Praktisch finden wir den Griff in der Mitte der Eierschale. Damit lässt sich diese besonders bequem entnehmen. Das Design erinnert etwas an ein Raumschiff. Der Clatronic Eierkocher verfügt über eine elektronische Härtegradregulierung und eine Kabelaufwicklung. Gut hat uns auch die Funktion gefallen Eier mit unterschiedlicher Härte in einem Durchgang zu kochen. Links neben dem Drehregler findest du den Netzschalter.

Mit dem Clatronic können bis zu sieben Eier gleichzeitig gekocht werden. Doch leider brauchst du dafür etwas Geduld. Im Test braucht der Eierkocher für drei Eier geschlagene 18:20 Minuten. Die Reinigung geht hier vergleichsweise einfach vonstatten. Achtung: Das Gerät darf nicht mit Essig, sondern nur mit einem Mittel auf Zitronensäurebasis entkalkt werden.

Fazit: Auch wenn die Verarbeitung zu wünschen übrig lässt, überzeugt die Standfestigkeit des Clatronic. In unserem Test belegt das Modell jedoch leider den letzten Platz mit 5,3 von 10 Punkten.

Wie haben wir die Eierkocher getestet?

Zunächst haben wir alle Modelle ausgepackt und begutachtet. Bei der Qualität gab es große Unterschiede. Während der Testsieger Cloer und der ProfiCook hier überzeugen konnten, waren wir vom Krups und Clatronic eher enttäuscht. An Zubehör bringen alle Modelle einen Messbecher und Eierstecher mit. Vier Testkandidaten warten zudem mit extra Schalen für Omelett oder pochierte Eier auf.

Mit jedem Eierkocher haben wir erst ein Ei und danach drei Eier hart gekocht. Am schnellsten kocht der Preis-Leistungs-Sieger von Savisto die Eier. Das langsamste Modell im Test war der Clatronic. Das Wasserabmessen bei den Modellen ohne elektronische Härtegradregulierung war manchmal etwas fummelig, zu viel Wasser lässt die Eier zu hart werden und bei zu wenig werden sie zu weich. Nicht alle Messbecher lassen sich gut ablesen. Modelle mit Härtegradregulierung haben keine Skala auf dem Messbecher, da dort immer dieselbe Wassermenge eingefüllt wird. Das erleichtert die Handhabung, dafür ist die Einstellung des gewünschten Härtegrads am Regler etwas komplizierter. Modelle wie der Cloer lassen eine ziemlich präzise Einstellung zu. Steba hat hingegen weniger Stufen zur Auswahl.

Bei der Reinigung waren die Einkerbungen auf der Unterseite der Eierhalter oft schwierig wieder trocken zu bekommen. Modelle mit Kabelaufwicklung und einer ausreichenden Kabellänge bekamen im Test Pluspunkte. Alle Modelle verfügen über einen Signalton, der das Ende der Kochzeit anzeigt. Besonders nervig war dieser beim Severin, ProfiCook und Russell Hobbs.

Die gekochten Eier wurden bei fast jedem Modell perfekt

Die häufigsten Fragen zum Thema Eierkocher