Eine Küchenmaschine mit Kochfunktion kann mehr als nur Teige rühren, das wissen die meistens spätestens seit es den Thermomix gibt. Dieser ist der Vorreiter in Sachen innovatives Kochen. Doch Bosch hat sich mit seiner ersten Küchenmaschine mit Kochfunktion, der „Cookit“, etwas getraut und dabei vieles umgesetzt, was im täglichen Gebrauch überzeugt. Was sie dir alles bietet und ob sie dem Thermomix das Wasser reichen kann, erfährst du in diesem Einzeltestbericht. Die Bosch Cookit geht als Testsieger aus unserem Thermomix Alternativen Test hervor.

Vor- und NachteileBosch Cookit

+ Zubehörumfang
+ integrierte Waage

+ Anbraten bis 200 Grad
+ 24 Automatikprogramme
+ integriertes Rezeptbuch

- unhandlicher Deckel
- Scrollen auf dem Display

Bosch Cookit: Küchenmaschine mit Kochfunktion der Extraklasse

Was die neue Küchenmaschine mit Kochfunktion aus dem Hause Bosch mitbringt, haut uns schon mal direkt vom Hocker. Keine andere Küchenmaschine wartet mit so viel Zubehör und Funktionen auf wie die neue Bosch Cookit. Wir probieren das brandneue Gerät natürlich für dich aus und verraten dir, ob es mit dem beliebten Thermomix TM6 mithalten kann oder diesen sogar übertrumpft.

Schickes Äußeres überzeugt

Nach dem Auspacken schauen wir uns zunächst das Äußere an. Die Maschine wirkt schick und ist in schwarz-weiß gehalten. Die Basiseinheit ist nicht zu breit und nimmt den Mixtopf mit 3 Litern Fassungsvermögen sicher auf. Dieser hat einen abnehmbaren Deckel, der mit einem Scharnier versehen ist. Durch Drehen im Uhrzeigersinn kannst du ihn verriegeln, drehst du gegen den Uhrzeigersinn kannst du ihn entriegeln oder wenn du weiterdrehst zum Säubern abnehmen. Das empfiehlt sich auch fürs Ausschütten von Suppen oder Auskratzen des Topfes. Der Deckel besteht aus vier Einzelteilen: einem Messbecher, einem transparenten inneren Deckel, dem äußeren Deckelrand aus schwarzem Kunststoff und einem Gummiring zum Abdichten des Topfes. Das 5 Zoll Touchdisplay ermöglicht dir eine einfache Bedienung. Frontal über dem Bosch-Logo ist ein LED-Temperaturindikator angebracht, der dir durch Blinken anzeigt, wenn der Topf aufheizt und durch ein dauerhaftes Leuchten signalisiert, dass der Topf über 60 Grad heiß ist. Hinten rechts am Gehäuse ist zudem ein Temperaturmesser angebracht, der ebenfalls den Wert kontrolliert. Das nennt Bosch „Smart Sensor Technologie“. Die Verarbeitung des Gehäuses wirkt auf uns robust und hochwertig. Nichts wackelt oder knarzt.

Umfangreiches Zubehör für vielfältiges Kochen

Das Zubehör kann sich sehen lassen. Neben einem dreiteiligen Dampfgaraufsatz mit 1,7 Liter Nutzvolumen liegen je ein Spatel, 3D-Rührer, Zwillings-Rührbesen, Universalmesser, Garkörbchen, Zerkleinerungsaufsatz mit zwei Wendescheiben und ein Kochbuch bei. Der Spatel besteht aus hartem Kunststoff und ist verhältnismäßig breit. Am Ende des Spatels befindet sich eine Öffnung, mit der du die heißen Werkzeuge nach der Zubereitung aus dem Topf entnehmen kannst. Mit dem 3D-Rührer kannst du flüssige Speisen rühren und mischen - auch während des Erhitzens und Kochens. Er eignet sich auch zum Anbraten von zerkleinerten Lebensmitteln. Der Zwillings-Rührbesen ist ideal zum Aufschlagen von Sahne oder Eiweiß, aber auch um Speisen zu mischen oder zu erhitzen, emulgieren, pulvrige Zutaten unterzurühren oder leichte Teige zu verrühren geeignet. Das Universalmesser hat ebenfalls einige Einsatzbereiche darunter: Kneten, zerkleinern und mischen. Das geht sogar mit gefrorenen Früchten.

Einrichtung der Cookit ist schnell gemacht

Das Hochfahren der Maschine dauert einen Moment. Danach startet das Tutorial. Du hast die Möglichkeit, eine Siedepunktautomatik einzustellen, je nachdem wie hoch dein Wohnort gelegen ist. Das kannst du im Internet herausfinden. Wir stellen 300-600 Meter ein. Die Einstellung lässt sich jederzeit am Gerät ändern. Die Funktion ist bei den Automatikprogrammen und dem Guided Cooking verfügbar. Die Dauer bis das Gerät in den Standby-Modus wechselt, lässt sich in den Einstellungen verändern.

Zur Einrichtung der Cookit benötigen wir die Home Connect App. Mit der App verbunden siehst du den Status der Küchenmaschine und wirst auf dem Smartphone benachrichtigt, wenn ein Kochschritt abgeschlossen ist. Über die App ist auch eine Suche innerhalb der Rezepte möglich und du kannst Rezepte, die sich nicht auf der Cookit befinden an diese schicken. Mit der App kannst du auch andere Haushaltsgeräte von Bosch und Siemens verbinden. Die Bedienungsanleitung ist umfassend, ausführlich und verständlich. Das gibt Pluspunkte!

Bedienung des Displays

Die drei minimalistischen Touchtasten am weitläufigen Rand des Displays wirken etwas überdimensioniert. Hier hätten wir ein größeres Display und dafür nicht ganz so große Symbole bevorzugt. Das 5 Zoll Display spiegelt je nach Lichtverhältnissen stark. Auch wirkt der schwarze Hintergrund mit der schwarzen Displayumrandung etwas düster. Das Gerät braucht einen Moment, bis die Waage lädt und auch beim Tippen auf die Rezepte oder Automatikprogramme warten wir etwas. Mit nassen Händen lässt sich das Display zwar bedienen. Ist das Display allerdings nass, reagiert es nicht immer. Wenn deine Hände eingecremt oder zu trocken sind, erschwert das ebenfalls das Scrollen durch die Rezepte oder die Kochanleitung. Wir vermissen zudem eine Suchfunktion in den Rezepten, die in denselben Kategorien aufgeteilt sind, wie im dazugehörigen Rezeptbuch.

Handling des Zubehörs im Einsatz

Der Topf hat zwei gummierte Griffe, die sich beim Kochen nicht aufheizen. Willst du den Topf allerdings aus der Basis nehmen und das Essen servieren, geht das beim Gewicht von 2,66 Kilogramm ganz schön aufs Handgelenk. Auf den breiten Kunststoff-Spatel bekommst du zwar ordentlich was drauf, gut auskratzen kannst du den Topf damit allerdings nicht. Eine Gummierung des Spatelgriffs hätte uns gut gefallen. Der Garbehälter ist schön groß. Allerdings finden wir das Material nicht so hochwertig wie beim Thermomix. Gleiches gilt für das Garkörbchen. Die Zubehörteile wirken aber sehr robust. Beim Dampfgaren musst du mindestens 800 Milliliter Flüssigkeit einfüllen und den Deckel komplett abnehmen und durch den Dampfgaraufsatz ersetzen.

Der Deckel des Mixtopfs wirkt hochwertig. Sogar der innere Deckel lässt sich verriegeln. Nur mit dem Anbringen und Herausnehmen des 100 Milliliter Messbechers hadern wir anfangs etwas – er lässt sich nur mit Kraft rausziehen. Der Zerkleinerungsaufsatz mit Stopfer lässt sich einsetzen, wenn du den inneren Deckel herausnimmst. Dann musst du nur noch die richtige Scheibe aussuchen. Zur Auswahl stehen eine Schneidscheibe für dicke oder dünne Scheiben und eine Raspelscheibe für grobe oder feine Stücke.

Guided Cooking at its best

Du willst beim Kochen einfach mal den Kopf ausschalten und die Küchenmaschine für dich arbeiten lassen? Mit den bislang 200 Guided Cooking Rezepten der Bosch kein Problem. Auf dem Gerät sind 140 Rezepte vorinstalliert. Weitere 60 findest du in der App. Diese kannst du dann einfach an deine Küchenmaschine schicken. Nur der Start des Kochvorgangs via App ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der Rezepte Pool wird laut Bosch wöchentlich erweitert. Die meisten Rezepte sind für 4 Personen ausgelegt. Wir finden schade, dass du im Rezept nicht die Menge anpassen kannst. Über den Homescreen kommst du zu den Rezepten, die du dir entweder als Kachel oder Liste anzeigen lassen kannst. Einmal das passende Rezept gefunden, kannst du es zu deiner Merkliste hinzufügen. Im Rezept selbst werden dir neben den Zutaten und der Zubereitungszeit auch die Nährwerte angegeben. Parallel zum Kochen kannst du dann die Schritte auch nochmal im schön gestalteten Rezeptbuch nachlesen. Besonders gut finden wir die Einteilung in aktive und „Relaxzeit“. Außerdem steht bei jedem Rezept dabei, welches Werkzeug du dafür brauchst. Bei manchen Gerichten hast du am Ende des Kochvorgangs die Möglichkeit es bis zu 30 Minuten warmzuhalten.

Das Display ist übersichtlich gestaltet und zeigt dir jederzeit den Fortschritt des Rezepts, die eingestellten Parameter (Geschwindigkeit, Temperatur und Zeit) sowie das eingesetzte Werkzeug an. Wenn während des Rezepts Zutaten abgewogen werden müssen, startet die Waage automatisch. Diese kann bis zu 5 Kilo in 1 Gramm Schritten wiegen. Andere Einheiten wie Milliliter für Wasser, Milch oder Öl sind auch möglich.

Die Cookit im Praxistest

Wir bereiten mit der Cookit ein Basilikum-Pesto, Risotto Milanese, ein Gulasch sowie einen Karottensalat zu. Beim Anbraten des Gulaschs bleiben immer wieder Fleischstücke hängen und der Rührer schiebt diese vor sich her. Mit dem breiten Spatel fällt es uns schwer, die Fleischstücke gleichmäßig zu verteilen. Das Ergebnis schmeckt uns aber. Unser Basilikum-Pesto wird sehr lecker, wir nehmen allerdings nur die halbe Menge des Rezepts, deshalb ist das Basilikum nicht ganz so fein gehäckselt. Parmesan, Knoblauch und die Pinienkerne werden dafür aber schön klein. Das Risotto Milanese gelingt uns mit der Bosch gut und schmeckt lecker. Das Gerät erreicht beim Zerkleinern vom Parmesan 75 Dezibel (dBA). Am Topfboden backt allerdings etwas Risotto fest und wir müssen den Topf nach dem Kochen erstmal einweichen. Sehr gut hat auch der Karottensalat geklappt. Die Cookit raspelt alle Zutaten fein. Praktisch ist, dass du dank transparentem Deckel der Cookit in den Topf schauen kannst, während sie dein Pesto oder Risotto rührt. Dank der breiten Bodenfläche kannst du auch größere Fleischstücke in ihr anbraten. Der Topf sieht nämlich fast schon wie ein Schnellkochtopf aus.

Leider nicht zur Mehlherstellung geeignet

Was uns nicht so gut gefällt, wenn du dich für kurze Zeit vom Gerät entfernst und es sich ausschaltet, musst du das Rezept erneut heraussuchen und alle vorherigen Schritte durchklicken beziehungsweise dir merken, wo du stehengeblieben bist. Hier wäre eine Memoryfunktion hilfreich, sodass die Bosch da weitermacht, wo sie zuvor aufgehört hat oder du zumindest gefragt wirst, ob du das Rezept weiterführen oder abbrechen möchtest.

Der Signalton, wenn ein Arbeitsschritt fertig ist, ist standardmäßig so leise, dass wir ihn fast überhören. Gott sei Dank kannst du die Lautstärke in den Einstellungen anpassen und du bekommst zusätzlich eine Benachrichtigung über die App. Die kannst du dir im Übrigen auch je nach Modell auf deine Smartwatch oder dein Fitness-Armband schicken lassen.

Praktisch finden wir auch die Sprachsteuerung. Du kannst Alexa fragen, wie weit dein Gericht in der Cookit ist. Leider kann die Bosch Cookit kein Mehl herstellen und auch Kaffeebohnen mahlen gelingt nicht mit ihr, da der Boden recht breit ist, und das Messer nicht alle Bohnen beziehungsweise Körner erfasst.

24 Automatikprogramme erleichtern dir das Kochen

An automatischen Programmen hat Bosch definitiv nicht gespart. Du hast die Auswahl zwischen:

  • 4 Teigprogramme (feste, weiche, flüssige Teige und gehen lassen)
  • 2 Dampfgarprogramme (für niedrige und hohe Intensität)
  • Sous-vide
  • 4 Anbratprogramme (Zwiebeln, Gemüse, Fisch & Meeresfrüchte, Fleisch)
  • 3 Reisprogramme (Reis kochen, quellen lassen und Milchreis)
  • 3 Kochprogramme (Pasta, Kartoffeln, Wasser kochen)
  • 4 Aufwärmprogramme (Suppen, Eintöpfe, Würstchen und Milch)
  • Schokolade schmelzen
  • Simmern (für Knödel, Klöße und Reis)
  • Reinigungsprogramm

Bei diesen Programmen sind die Parameter Zeit, Geschwindigkeit und Temperatur schon voreingestellt, lassen sich aber auf deine Bedürfnisse anpassen. Wir finden die Programmauswahl großzügig und freuen uns vor allem über das Reinigungsprogramm. Damit kannst du den Topf zwischen zwei Arbeitsschritten oder Gerichten mal eben fix saubermachen.

Manuelles Kochen

Mit der Cookit kannst du selbstverständlich auch komplett ohne Anleitung kochen. Die Maximalgeschwindigkeit hängt dabei von dem verwendeten Werkzeug ab. Intervallbetrieb gibt es nur bei dem Universalmesser und dem 3D-Rührer. Die möglichen Geschwindigkeitsstufen kannst du in der Bedienungsanleitung nachlesen. Der Turbomodus lässt sich maximal 60 Sekunden nutzen. Unter der Werkzeugleiste, wo du siehst, welches Werkzeug gerade eingesetzt ist, kannst du Geschwindigkeit, Temperatur und Zeit einstellen. Wenn kein Werkzeug eingesetzt wird, springt das Gerät automatisch zur Temperatureinstellung. Die Temperaturskala geht von 37 bis 200 Grad und wird über einen Balken eingestellt. Die Maximaldauer beim Kochen beträgt 12 Stunden. Wenn du die Zeit während des Kochens anpassen möchtest, drückst du einfach die Pausetaste und erhöhst über die Schnellwahltasten oder den Balken die Kochdauer. Geschwindigkeit und Zeit lassen sich auch während des Betriebs einstellen. Stellst du keine Kochzeit ein, startet automatisch ein Timer.

Mit der Bosch Cookit kannst du selbstverständlich auch manuell kochen. Einen Turbomodus gibt es auch

Einfache Reinigung dank Spülmaschinenfestigkeit

Du hast keine Lust nach dem Kochen noch lange alle Einzelteile zu spülen? Keine Sorge, denn alles bis auf die Basis darf in die Spülmaschine. Bei dem Universalmesser kann es jedoch sein, dass dieses nach einigen Runden im Geschirrspüler nicht mehr so scharf ist. Wenn du es lieber mit der Hand säubern möchtest, pass gut auf deine Finger auf, denn es ist sehr scharf. Die komplette Reinigung von Hand klappt in unserem Test schnell, nur das Abtrocknen und wieder Zusammenbauen des Deckels finden wir etwas fummelig.

Ist die Bosch Cookit eine Konkurrenz für den Thermomix?

Unserer Meinung nach ist die Bosch Cookit die erste Küchenmaschine, die ausstattungs- und funktionstechnisch an den Thermomix herankommt. Das Zubehör ist üppig, zudem kann die Bosch mit einer höheren Maximaltemperatur von 200 Grad (Thermomix bietet 160 Grad) überzeugen, hat einen größeren Mixtopf und mehr Platz auf dem Topfboden für größere Fleischstücke. Der Zerkleinerungsaufsatz punktet ebenfalls. Nur bei der Anzahl der Rezepte hinkt die Bosch noch hinterher. Allerdings ist sie auch noch nicht lange auf dem Markt.

Fazit zur Bosch Cookit Küchenmaschine mit Kochfunktion

Die Bosch Cookit beweist, dass auch andere Hersteller sich an den Platzhirsch Thermomix anpirschen können. Sie punktet in unserem Test vor allem mit der Anbratfunktion, die du auch während der Automatikprogramme und manuell nutzen kannst. Außerdem sind wir von dem Zerkleinerungsaufsatz begeistert. Damit kannst du deinen Karottensalat oder die Kartoffeln für den Gratin direkt in den Topf schnibbeln. Zudem ist das Display schön strukturiert aufgebaut und die Bedienung leicht verständlich. Du weißt jederzeit wo du dich im Rezept befindest und kannst die Parameter auf deine Bedürfnisse anpassen. Die vielfältigen Automatikprogramme können sich ebenfalls sehen lassen. Sogar Anbratprogramme bietet dir die Bosch. Luft nach oben sehen wir noch bei der Verarbeitung des Garkörbchens und des Dampfgarbehälters, die kann uns nicht ganz im Test überzeugen.

Gut gekocht ist halb gewonnen

Nicht nur Bosch versucht den TM6 von Thermomix vom Thron zu stoßen. Auch andere bekannte Hersteller haben den Versuch gewagt – mehr oder weniger erfolgreich. Wir finden neben der Cookit die Monsieur Cuisine Connect von Lidl gut. Sie hat zwar nicht so viele Funktionen, kann aber auch mit einer integrierten Waage aufwarten. Auch sie bietet 3 Liter Fassungsvermögen und das für einen Schnäppchenpreis von 350 Euro*. Mehr zu dem Geheimtipp erfährst du im Einzeltest zur Lidl Küchenmaschine mit Kochfunktion.

Du willst noch mehr sparen, hast aber nicht so viel Platz in der Küche? Die Moulinex Volupta ist eine kompakte Küchenmaschine mit Kochfunktion. Sie kann bis 120 Grad erhitzen, ist kompakt und leicht zugleich. Sie ist ein guter Einstieg in die Welt des automatischen Kochens. Von den Programmen und Kochergebnissen solltest du allerdings nicht zu viel erwarten. Mehr zur Moulinex Volupta erfährst du in unserem ausführlichen Einzeltest.

*Alle Preise Stand Juli 2020