Frischen Saft aus Früchten pressen – Welche ist die richtige Zitruspresse für dich?

Auf dem Markt sind eine Vielzahl von unterschiedlichen Zitruspressen erhältlich. Zum einen gibt es die manuellen Zitruspressen, die durch reine Muskelkraft betrieben werden und bei denen du aus verschiedenen Pressarten wählen kannst. Am geläufigsten sind die klassischen Zitruspressen aus Glas, Kunststoff oder Edelstahl, die aus einem Presskegel und einem Auffangbehälter bestehen. Durch Drehung und Druck erhältst du deinen gewünschten Saft. Der Nachteil vom manuellen Zitruspressen ist der höhrere Zeit- und Kraftauwand.

Die elektrische Variante ist wesentlich angenehmer zu bedienen. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, ausschließlich elektrische Modelle zu testen. Die meisten Modelle haben eine integrierte Start-Stopp-Automatik. Bei ihnen musst du die halbierte Frucht nur leicht auf den Presskegel drücken und schon beginnt er zu rotieren. Lässt der Druck nach, dreht sich auch der Motor nicht mehr. Außerdem haben wir in unserem Test auch ein Gerät mit Deckel aufgenommen, dass völlig automatisch läuft und die Frucht per Knopfdruck auspresst.

In diesen Kategorien testen wir

  • Leistung: Wie effizient werden die einzelnen Früchte ausgepresst? Ist der Saft frei von Fruchtfleischstückchen und wie gut werden Kerne herausgefiltert? Außerdem wollen wir wissen, wie lange das Auspressen dauert.
  • Handhabung: Ist die Inbetriebnahme intuitiv oder benötigst du eine Bedienungsanleitung? Lassen sich die Zitruspressen angenehm bedienen und ist ihr Aufbau gut durchdacht? Zudem schauen wir uns den Stand an und wieviel Kraft du benötigst, um die Früchte auszupressen. Wir wollen wissen, wie hoch der Geräuschpegel während der Benutzung ist und ob sich die Modelle gut verstauen lassen.
  • Reinigung: Spritzt es sehr, wenn du die Zitruspresse nutzt? Ist sie zerlegbar und wie gut lassen sich die einzelnen Teile reinigen?
  • Design und Verarbeitung: Macht das Gerät auf der Arbeitsplatte einen schicken Eindruck oder sollte die Zitruspresse besser in der Schublade verschwinden? Wie hochwertig ist das Material und wie gut sind die elektrischen Saftpressen verarbeitet?

Zitruspresse Testsieger: WMF Stelio

Ihren vergleichsweise geringen Anschaffungspreis von knapp 35 Euro* ist unsere Testsiegerin, die WMF Stelio Saftpresse, mehr als wert! Sie kann in allen Testkategorien punkten und weist dabei fast keine Mängel auf. Hervorzuheben sind dabei vor allem die intuitive Bedienung und die hohe, fruchtfleischlose Saftausbeute. Von uns gibt’s für die WMF Stelio Saftpresse deshalb eine klare Kaufempfehlung! Mehr zu dem Modell erfährst du in unserem Einzeltest.

Preis-Leistungs-Sieger Bosch Zitruspresse MCP3500N – kompakt und leistungsstark

Unser Preis-Leistungs-Sieger, die Bosch Zitruspresse MCP3500N besteht komplett aus Kunststoff, macht dafür aber einen recht hochwertigen Eindruck. Anders als bei den anderen Testprodukten musst du die Einzelteile beim Aufbau der Bosch Zitruspresse MCP3500N mit leichtem Druck aufeinanderstecken. Den Dreh hast du aber sicher schnell raus. Zudem wird der fertige Saft in einem Behälter gesammelt und fließt nicht direkt in das gewünschte Glas. Dank des Fassungsvermögens von 800 Millilitern kannst du aber in einem Aufwasch so viel Saft pressen, dass er gleich für mehrere Gläser reicht. Einen Pluspunkt gibt es für den regulierbaren Fruchtfleischanteil, den du durch Drehen des unteren Siebeinsatzes einstellen kannst. Wer natürliche Rückstände im Saft bevorzugt oder absolut kein Fruchtfleisch im Saft mag, liegt mit der Bosch Zitruspresse also genau richtig.

Beim Auspressen wechselt die Drehrichtung des Motors willkürlich. Das Resultat ist eine hohe Saftausbeute und eine restlos ausgepresste Frucht. Spritzer werden durch den erhöhten Rand verhindert, das Zitruspressen an sich ist also eine saubere Angelegenheit. Wenn du den Saft in Gläser füllen willst, benötigst du allerdings eine Ablage für den Siebkorb. Diesen musst du zum Umschütten herausnehmen, denn ansonsten tropft er die gesamte Arbeitsfläche voll. Trotz ihrer Leistung von 25 Watt gehört die Bosch zu den schnellsten, aber auch zu den lautesten Geräten im Test. Die Presse kann komplett zerlegt werden, was die Reinigung vereinfacht. Außer der Motoreinheit sind alle Teile spülmaschinenfest.

Fazit: Dank des großzügigen Saftbehälters kannst du einige Zitrusfrüchte auf einmal auspressen. Dabei ist der Fruchtfleischanteil regulierbar. Die hohe Saftausbeute spricht ebenfalls für sich. Von uns bekommt die Bosch Zitruspresse MCP3500N ganze 8,8 von 10 Punkten.

Alle weiteren Orangenpressen im Test

Wenn du glaubst, dass die anderen Zitruspressen hier nicht mithalten können – weit gefehlt. Unter den verbleibenden Kandidaten gibt es durchaus interessante Geräte, die wir dir im Folgenden gerne vorstellen möchten.

Alessi Zitruspresse – Das Designerstück unter den elektrischen Saftpressen

Die „Alessi Zitruspresse SG63W“ ist ein schickes, hochwertig verarbeitetes Designergerät aus Edelstahl, entworfen von Stefano Giovannoni, der bereits eine Vielzahl an Designs für Alessi entwickelt hat. Das schicke Stück ist offensichtlich dafür gemacht, dauerhaft auf der Küchenanrichte zu stehen. Es hat den Nachteil, dass du es aufgrund seiner ausladenden Maße und einem Gewicht von knapp 2,5 Kilogramm nicht gerade platzsparend verstauen kannst. Pluspunkte sammelt das Modell für die einfache und intuitive Bedienung. Punktabzug gibt es bei der Sauberkeit, weil es beim Auspressen sehr spritzt. Zudem sieht man auf der Hochglanz-Edelstahlverkleidung schnell Fingerabdrücke.

Die Alessi Orangenpresse überzeugt durch ihr schickes Design, sie lässt sich einfach bedienen und liefert eine gute Saftausbeute. Nur ihre Maße finden wir etwas sperrig

Laut Bedienungsanleitung kannst du die abnehmbaren Teile in der Spülmaschine reinigen. Weil dabei unter Unständen die Oberflächen beschädigt werden könnten, ziehen wir Punkte ab. Der Fruchtfleischgehalt ist bei der Alessi nicht regulierbar, das Fruchtfleisch wird aber auch nicht vollständig herausgefiltert. Dafür hast du schnell und mit wenig Kraftaufwand eine gute Saftausbeute.

Fazit: Die Alessi ist ein hochwertiges und schickes Modell, das bei intuitiver Bedienung tut, was es soll. Weil sie aber relativ unsauber arbeitet, hat sie den Sieg mit insgesamt 8,9 von 10 Punkten knapp verfehlt.

SMEG Zitruspresse – stylische aber kostenintensive Vorzeige-Presse

Die Saftpresse „CJF01CREU“ von SMEG besticht zunächst durch ihr schönes und hochwertig verarbeitetes Design aus Edelstahl, Aluminiumguss und Tritan-Kunststoff – allerdings lässt sie sich wegen der ausladenden Maße nicht sehr platzsparend verstauen. Dafür kannst du aus sieben verschiedenen Farben auswählen, sodass die SMEG zur restlichen Einrichtung passt. Die Bedienung ist einfach und intuitiv, aber leider lässt sich der Fruchtfleischanteil auch hier nicht einstellen. Dennoch erhältst du einen Saft, bei dem die meisten Fruchtstückchen herausgefiltert wurden. Das Auspressen selbst geht mit relativ wenig Kraftaufwand leicht von der Hand, dabei steht das Gerät sehr stabil. Der Universal-Presskegel hat jedoch für größere Früchte, wie etwa Grapefruits, nicht die optimale Größe. Weil er dazu auch nur in eine Richtung rotiert, könnte die Saftausbeute etwas besser sein.

Zudem hat die SMEG während des Pressvorgangs keinen ausreichenden Spritzschutz. Deshalb musst du unter Umständen die Umgebung danach erstmal von Spritzern befreien. Die SMEG verfügt über einen Staubschutzdeckel und einen integrierten Tropfstopp. Damit bleibt deine Arbeitsplatte schön sauber. Positiv anzumerken ist, dass du alle abnehmbaren Teile in der Spülmaschine reinigen kannst.

Fazit: Die SMEG Zitruspresse ist die teuerste im Test. Das Preis-Leistungs-Verhältnis konnte uns allerdings nicht ganz überzeugen. Dennoch bekommt das hochwertige Stück von uns 8,8 von 10 Punkten.

Braun Zitruspresse Tribute Collection CJ 3000 – klein aber fein

Beim Zusammensetzen der „Braun CJ 3000“ Zitruspresse aus der Tribute Collection musst du etwas Druck ausüben, aber das Prinzip ist schnell verstanden. Danach steht die Bosch Zitruspresse trotz ihres geringen Gewichts von nur 800 Gramm beim Pressen bombenfest. Ähnlich wie beim Preis-Leistungs-Sieger gibt es einen Saftbehälter, welcher 350 Milliliter fasst. Wer mehr Saft pressen will, muss diesen zwischendurch leeren. Unpraktisch finden wir, dass dabei die Auffangschale abgenommen und auf der Arbeitsfläche abgelegt werden muss, um den Saft in Gläser zu füllen. Der Fruchtfleischanteil lässt sich bei der Braun Zitruspresse Tribute Collection gut regulieren und auch Kerne werden zuverlässig ausgefiltert.

Leicht und preiswert - das ist die Braun Zitruspresse. Bei ihr kannst du den gewünschten Fruchtfleischanteil einstellen

Die Drehrichtung des Motors wechselt nach jedem Press-Intervall. Dadurch lässt sich die Frucht gleichmäßig auspressen und du erhältst eine hohe Saftausbeute. Mit einer Höhe von 16 Zentimetern ist sie die kleinste Zitruspresse in unserem Test, deshalb kannst du sie besonders platzsparend aufbewahren. Minuspunkte gibt es aber für ihr wenig ansprechendes Design und den fehlenden Deckel. Zerlegt besteht die Saftpresse aus vier Teilen, drei davon dürfen in die Spülmaschine.

Fazit: Eine leichte und preiswerte Orangenpresse für den Frühstückssaft. Wir vergeben deshalb insgesamt 8,4 von 10 Punkten und eine klare Kaufempfehlung.

Severin Zitruspresse – Saft ganz ohne Anstrengung

Das Design der Saftpresse „CP3537“ von Severin sagt uns nur wenig zu, dafür ist sie aber gut verarbeitet und hat sogar einen integrierten Tropfstopp. Die Funktionsweise unterscheidet sich von den anderen Geräten. Bei diesem Modell setzt du einfach die Frucht auf den Presskegel, schließt den Deckel und drückst Start. Die Frucht wird dann vollautomatisch nach oben gedrückt, ausgepresst und wieder nach unten geführt. Der Fruchtfleischanteil ist dabei aber leider nicht regulierbar. Pluspunkte sammelt die Severin, weil durch das Verschließen alles super sauber bleibt. Allerdings ist der Deckel so schwer, dass die Presse beim Öffnen leicht nach hinten kippt.

Die Severin Zitruspresse arbeitet vollautomatisch und lässt sich einfach zerlegen. Ihre Einzelteile dürfen praktischerweise in die Spülmaschine

Außerdem rauben der Wechsel der Frucht und das Verschließen des Deckels im Vergleich zu den anderen Testkandidaten viel Zeit. Minuspunkte vergeben wir auch, weil das Gehäuse sehr hoch und dadurch schlecht zu verstauen ist. Dafür ist die Severin gut in ihre Einzelteile zerlegbar. Bis auf den Deckel und die Motoreinheit ist zudem alles spülmaschinengeeignet. Trotzdem schafft die Severin Zitruspresse CP3537 aufgrund der genannten Nachteile nur ein Ergebnis von 8,2 von 10 Punkten.

Fazit: Wir empfehlen dir die Severin CP3537 Zitruspresse, wenn du einfach nur auf einen Knopf drücken möchtest und dir eine platzsparende Unterbringung nicht ganz so wichtig ist.

Krups Zitruspresse – professionell und mit wenig Kraftaufwand Saft pressen

Der Aufbau der „Krups ZX 7000 Saftpresse“ ist auf Anhieb nicht ganz so intuitiv, aber gut in der Bedienungsanleitung beschrieben. Nachdem du alle Teile zusammengesetzt hast, steht ein ausladendes und mit 4,3 Kilogramm sehr schweres Gerät auf deiner Küchenanrichte, das sich nur schlecht verstauen lässt. Dafür macht das Modell einen sehr hochwertigen Eindruck – für den stolzen Preis von 160 Euro* kann man das aber auch erwarten. Als einzige unserer getesteten Zitruspressen hat die Krups einen Presshebel, mit dem du die Früchte auspressen kannst, das manuelle Auspressen ist dennoch möglich. Du brauchst beim Pressen kaum Kraft, die Saftkonsistenz ist gut und der Betrieb sehr leise.

Minuspunkte gibt es allerdings bei der Sauberkeit: Zwar hat die Krups ein abnehmbares Abstellgitter für Gläser, aber es gibt keinen Tropfstopp und beim Auspressen variiert die Stärke des Saftstrahls, sodass du das Glas während des Betriebs verschieben musst. Dadurch geht hin und wieder etwas Saft daneben. Auch das Reinigen ist etwas aufwendiger, weil die Zitruspresse aus vielen Einzelteilen besteht, wobei du nahezu alle abnehmbaren Teile in die Spülmaschine packen kannst.

Fazit: Die Krups Zitruspresse ist ein Modell, das wohl eher für den professionellen Gebrauch geeignet ist. Für das gewöhnliche Saftpressen am Sonntagmorgen ist sie definitiv zu unpraktisch. Außerdem rechtfertigt die Leistung nicht den hohen Preis. Wir vergeben deshalb insgesamt 8,2 von 10 Punkten.

Russell Hobbs Zitruspresse – schick, aber nicht gut durchdacht

Die „Russell Hobbs 22760-56 Zitruspresse“ macht mit ihrem gebürsteten Edelstahlgehäuse zunächst einen hochwertigen Eindruck. Außerdem sind im Lieferumfang praktischerweise zwei verschiedene Presskegelaufsätze für unterschiedliche Früchte enthalten. Allerdings kommt das Testgerät bereits mit abgebrochenem Tropfstopp bei uns an. Beim Saftpressen fällt uns zudem auf, dass der Auslauf der Zitruspresse recht kurz ist. Dadurch steht das Glas nicht nah genug an der Saftpresse und Teile des Safts landen auf der Arbeitsfläche. Punktabzug geben wir auch, weil man den Fruchtfleischgehalt nicht einstellen kann und sich kleine Stückchen im Saft befinden.

Der Tropfstopp war bei unserem Testgerät leider von Anfang an abgebrochen. Auch sonst kommt der Auslauf recht kurz daher, das führt schnell zu einer kleinen Pfütze auf der Tischplatte

Außerdem benötigen wir vergleichsweise viel Kraft, um die Zitrusfrüchte auszupressen, das Gerät selbst steht dabei aber stabil. Pluspunkte sammelt die Russell Hobbs, weil die wechselnde Drehrichtung des Motors eine gute Saftausbeute erlaubt. Positiv ist zudem, dass sie relativ leise entsaftet und sich gut reinigen sowie verstauen lässt.

Fazit: Trotz hochwertigem Gehäuse haben wir einiges an der Russell Hobbs Zitruspresse auszusetzen. Der Fruchtfleischanteil lässt sich nicht einstellen und der Auslauf ist zu kurz. Für uns ist die Russell Hobbs der Verlierer unseres Tests und schneidet mit 8,1 von 10 Punkten von allen Geräten am schlechtesten ab.

So haben wir getestet

Während unseres Tests haben wir zahlreiche Orangen, Zitronen und Grapefruits ausgepresst und dabei einerseits überprüft, ob das Fruchtfleisch bis zur Schale verwertet wird, andererseits natürlich auch kontrolliert, wie gut Kerne und Fruchtfleisch gefiltert werden und wie schnell sich die einzelnen Früchte zu Saft verarbeiten lassen. Die Saftausbeute war bei allen Testgeräten recht ähnlich. Besonders gut fiel sie aber bei den Geräten aus, dessen Presskegel sich in beide Richtungen dreht. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie intuitiv und einfach sich die Zitronenpressen bedienen lassen und wie gut durchdacht ihr Aufbau ist. Denn ist wie bei der Zitruspresse von Russell Hobbs der Auslauf zu kurz, landen Teile des Safts auf der Arbeitsfläche statt im Glas. Darüber hinaus haben wir überprüft, ob die Zitruspressen stabil stehen.

Ein weiteres Testkriterium war, ob sich die Geräte platzsparend verstauen lassen, schließlich ist nicht jede Küche groß genug, einer Zitruspresse wie der von Alessi einen festen Platz auf der Arbeitsplatte bieten zu können. Weil du beim Pressen nicht das gesamte Haus wecken willst, haben wir zudem mit einer App gemessen, wie hoch der Geräuschpegel während der Nutzung ist. Wichtig war uns ebenfalls zu überprüfen, wie sehr es während des Auspressens der Früchte spritzt – schließlich willst du danach nicht die komplette Küche putzen. Ob die Geräte zerlegbar und spülmaschinenfest sind, haben wir uns ebenso angeschaut wie die Reinigung per Hand, die möglichst einfach und schnell funktionieren sollte. Weil für viele das Design eine große Rolle spielt, haben wir dieses als Sonderkriterium aufgenommen und zusätzlich auch die Verarbeitung und das verwendete Material bewertet.

Wir haben mit allen Geräten unterschiedliche Zitrusfrüchte ausgepresst und uns die Saftausbeute angeschaut. Außerdem wollten wir wissen, wie gut der Tropfstopp funktioniert

Was muss ich vor dem Kauf einer Orangenpresse beachten?

Vor dem Kauf einer Zitruspresse gibt es einige Aspekte zu beachten, im Folgenden erklären wir dir, worauf es ankommt:

  • Saftausbeute: Für eine möglichst hohe Saftausbeute ist es hilfreich, wenn sich der Presskegel in beide Richtungen drehen kann. So wird das Fruchtfleisch bis zur Schale verwertet. Das ist bei Bosch, Severin, Braun und Russell Hobbs der Fall.
     
  • Saftkonsistenz: Wenn du natürliche Rückstände im Saft bevorzugst, solltest du beim Kauf einer Zitruspresse darauf achten, dass sich der Fruchtfleischgehalt einstellen lässt. Diese Funktion weisen in unserem Test nämlich nur die beiden günstigsten Modelle Braun CJ 3000 und Bosch Zitruspresse MCP3500N auf.
     
  • Lautstärke: Hier kommt es nicht nur auf die Dezibelzahl an, sondern auch darauf, ob das Gerät nervige Töne wie etwa lautstarkes Piepsen von sich gibt. Hier hat uns die WMF nicht ganz so gut gefallen.
     
  • Gewicht und Maße: Wenn du die Zitruspresse im Schrank verstauen möchtest, sollte sie nicht zu sperrig und schwer sein. Punkte lassen hier Alessi, Severin und Krups wegen ihrer Maße.
     
  • Zerlegbarkeit: Die Reinigung vereinfacht sich enorm, wenn sich das Modell in seine Einzelteile zerlegen lässt und diese darüber hinaus spülmaschinenfest sind. Das ist nämlich nicht bei jedem Gerät der Fall. Die Alessi Zitruspresse aus unserem Test ist das einzige Modell, welches keinen Hinweis auf eine Reinigung in der Spülmaschine hat. Zerlegen lassen sich aber alle Modelle.

*Alle Preise Stand Februar 2020

Wichtige Fragen zum Thema Zitruspresse