Der „Makita DGA504RTJ“ ist der Akku-Winkelschleifer für den Dauereinsatz. Er vereint hohe Sicherheitsstandards mit enormer Leistung und herausragender Haptik. Der bürstenlose Motor jagt die Trennscheiben mit hoher Drehzahl sowohl durch Stein als auch durch Metall. In Grenzsituationen schaltet der Akku-Winkelschleifer automatisch ab. Das Design ist gut durchdacht und mit qualitativ hochwertigen Materialien umgesetzt. Warum auch das hohe Gewicht kein Problem darstellt, erfährst du hier im Einzeltest.

Vor- und NachteileMakita Akku-Winkelschleifer DGA504RTJ

+ sehr gute Leistung
+ hochwertige Materialien
+ schmaler Griff

- langer Nachlauf
- teure Akkus
- schwer

Sehr guter Winkelschleifer der in allen Lagen überzeugt

Der DGA504RTJ von Makita ist mit fast 2 Kilogramm - ohne Akku - der Schwerste im Test. Bedienst du den Akku-Winkelschleifer zweihändig stört das hohe Gewicht aber nicht. Auf den ersten Blick fällt der ergonomisch geformte Griff auf. Dieser ist an einer Stelle verjüngt, sodass du den Winkelschleifer gut umgreifen kannst. Der gummierte Überzug optimiert die Griffigkeit nochmal. Auch der Seitengriff ist gummiert und fasst sich dadurch sehr gut und sicher an. Das ist praktisch, da der Schleifer nicht für die Einhandbedienung ausgelegt ist. Durch den sicheren Griff erzeugst du mit dem Gerät präzise Schnitte sowohl in Metall als auch in Steinzeug.

Leistung und praktische Anwendung

Eines hebt den Winkelschleifer aus dem Hause Makita schon von Beginn an vom Rest der Geräte ab. Der bürstenlose Motor. Diese Motoren bieten im Vergleich zu herkömmlichen Motoren mit Kohlebürsten zwei entscheidende Vorteile. Das zeigt sich auch in unserem Test mit dem Makita wieder. Der integrierte Sanftanlauf startet die Maschine sehr ruhig. Die Leerlaufdrehzahl von 8.500 Umdrehungen pro Minute ist mit dem Winkelschleifer von Einhell die niedrigste. Im praktischen Test hat sich aber schnell gezeigt, dass die reine Drehzahl nicht aussagekräftig ist. Der Makita steckt in der praktischen Anwendung alle Geräte bis auf den Bosch GWS 18-125 in die Tasche. Kombiniert mit der Trenn- oder Schleifscheibe mit 125 Millimeter Durchmesser ist mit dem Akkugerät effektives Arbeiten jederzeit möglich. Die Scheiben lassen sich mit dem mitgelieferten Stirnlochschlüssel gut wechseln. Der Makita ist nicht nur ein gutes Akkugerät für Profis und Heimwerker, sondern eine ernst zu nehmende Alternative zu einem kabelgebundenen Winkelschleifer. Mehr Infos zu bürstenlosen Motoren findest du übrigens in unseren Anwendertipps im Vergleichstest.

Im Praxistest überzeugt der Makita Akku Winkelschleifer in allen Disziplinen

Sicherheit und Haptik

Neben der Leistung zeichnet sich der DGA504RTJ vor allem durch die einzigartige Haptik und seine hohen Sicherheitsstandards aus. Der Griff hat eine unverkennbare Verjüngung an der Stelle an der du ihn mit der Hand umschließt. Das ermöglicht dir sicheren Halt. Häufig ist der Griffdurchmesser bei Winkelschleifern ein Kaufargument. Viele Akku-Winkelschleifer verfügen über einen dicken Griff, der sich schlecht umfassen lässt. Daher loben wir das Design des Testsiegers. Aufgrund des hohen Gewichts von fast zwei Kilogramm solltest du für längere Einsätze immer den zusätzlichen Seitengriff verwenden. Damit verringert sich die Gefahr, dass dir das Gerät abrutscht oder beim Verhaken aus der Hand fällt. Gegen all diese Möglichkeiten ist der Testsieger aber auch abgesichert. Die Anti-Kickback-Funktion verhindert, dass der ruckartige Stoß in das Handgelenk geleitet wird falls die Maschine blockiert. Fällt die Maschine zu Boden obwohl die Feststelltaste arretiert ist, wird sie trotzdem abgeschaltet. Die Elektronik erkennt diese Fehlbedienung und stoppt die Maschine. Einzig der Nachlauf beim Abschalten aus hoher Drehzahl könnte etwas kürzer sein. Dazu müsste die Motorbremse etwas optimiert werden.

Fazit – Sehr angenehmes Arbeiten mit dem Makita

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Arbeiten mit dem Makita DGA504RTJ sehr effizient und bequem ist. In Sachen Leistung ist er dank des bürstenlosen Motors an der Spitze des Testfeldes. Doch der Testsieger ist nicht nur ein reines Arbeitsgerät für den groben und dauerhaften Einsatz. Er ist außerdem durch den ruhigen Sanftanlauf und die leichte Bedienung der Schalter äußerst bequem in der Handhabung. Damit ist er auch für den Heimwerker, der auf die Bedienung und Haptik mehr Wert legt geeignet. Zumindest wenn du das nötige Budget zur Verfügung hast. Denn der Testsieger ist auch das teuerste Gerät im Test. Unserer Meinung jedoch jeden Euro wert. Alles in allem ist der DGA504RTJ ein wirklich sehr gutes Gerät. Wir empfehlen dir allerdings die Beschaffung einer Schnellspannmutter für den zügigeren Scheibenwechsel. Den mitgelieferten Stirnlochschlüssel benötigst du dann nicht mehr um die Flanschmutter zu lösen.

 

Alternativen zum Testsieger

Benötigst du noch etwas mehr Bedienkomfort und wünschst eine noch höhere Drehzahl, dann solltest du dir den „Bosch AdvancedGrind 18“ ansehen. Dieser Winkelschleifer ist ebenfalls sehr leistungsstark und gleichzeitig sehr innovativ ausgestattet. Alles Weitere zum Bosch AdvancedGrind 18 erfährst du im dazugehörigen Einzeltest.

Hast du den Makita ins Auge gefasst, weil du Wert auf Leistung und Qualität legst? Dann solltest du dir doch noch einmal den „Bosch GWS 18-125 V-Li“ ansehen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein echtes Profigerät. Hochwertige Materialien und Leistung satt. Der Winkelschleifer von Bosch Professional kann ebenfalls mit 125 Millimeter Scheiben bestückt werden. Er dreht diese sogar mit einer Leerlaufdrehzahl von 10.000 Umdrehungen pro Minute. Mehr Informationen und praktische Erfahrungen zum Bosch Professional Akku-Winkelschleifer findest du im ausführlichen Vergleichstest.

 

* Alle Preise Stand August 2020